Gedanken eines heise-Kommentators

Im heise-Forum hat ein Leser einen interessanten Kommentar hinterlassen, den ich hier gerne zitieren möchte. (Der Artikel bezieht sich eigentlich darauf, dass ein junger konservativer ehem. Googlemitarbeiter seine alte Firma wg. Diskriminierung verklagt. Denn die hatte ihn zuvor mit Verweis auf diskriminierende Äußerungen entlassen – die seiner Meinung nach lediglich eine kritische Äußerung zum „derzeitigen Denken“ waren.)

„Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“ schließen sich (IMHO) gegenseitig aus

Quoten o. ä. sind ein Problem, weil man eine wahrgenommene / behauptete (und vielleicht auch tatsächlich vorhandene) Benachteiligung(=Diskriminierung) einer Personengruppe dadurch auszugleichen versucht, dass man diese Personengruppe an anderer Stelle systematisch und absichtlich bevorzugt (und dadurch eine andere Personengruppe ebenso sicher systematisch diskriminiert), ohne auch nur im Geringsten nachweisen zu können, dass diese Bevorzugung tatsächlich den Individuen zu Gute kommt, die möglicherweise tatsächlich diskriminiert wurden.

Oder anders gesagt: Man diskriminiert an einer Stelle aktiv und mit Absicht eine Person, weil eine andere Person an einer anderen Stelle möglicherweise diskriminiert gewesen sein könnte.

Quelle: Kommentar von macgyver77

Das ist m.M.n. schon eine beachtenswerte klar formulierte Erkenntnis. Die auch mit der sich langsam verbreitenden Erkenntnis zusammenfällt, dass die Geschlechter doch ganz vielleicht unter Umständen gar nicht nur eine Produkt der Ihrer Umgebung sein könnten, die sie (jeweils) benachteiligt.

Das Ganze erinnert mich irgendwie an die Aufklärung. Da war auch der Gedanke, dass Kinder lediglich junge Erwachsene sind, ein weißes Blatt Papiert und jeder würde alles können, wenn man ihn/sie nur darin Unterstützt. Irgendwann kam man doch zu dem Schluss, dass es so etwas wie Charakter, Neigungen und Talente geben muss.

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