Nichts Neues

„Früher wurden schon Harze in den Wein getan, damit er länger haltbar war.“ Sagen wann wie viele Zusatzstoffe – Stoffe, die allein der einfacheren Produktion eines Lebensmittels gelten – in welche Lebensmittel getan wurden ist historisch kaum zu rekonstruieren. Dass dieser Zweig der Chemie sich aber erst seit 100 Jahr so intensiv mit „Wirtschaftlichkeit“ beschäftigt ist aber wohl doch sichtbar…
Wer ins Zusatzstoffmuseum nach Hamburg kommt, muss vor allem Eigeninteresse mitbringen und eine der kostenlosen Führungen mitmachen (etwa 1 Stunde). Hat man sich vorher schon etwas dafür interessiert wird man natürlich nicht vom Hocker gehauen, doch das abstrakte Thema ist auch nicht einfach zu transportieren. Man darf Fragen stellen so viel man möchte und an zwei Stationen ausprobieren. Irgendetwas nimmt man sicherlich mit. Entweder Frosta-Fertigessen (angeblich das Einzige europaweit ohne jegliche Zusätze und Aromen) oder das „Bananen-Aroma“ etwas anderes als „Bananenaroma“ ist.

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2 Antworten zu Nichts Neues

  1. Kathrin sagt:

    Das ist ja ein interessantes Museum! Mich würde interessieren, welche E- Nummern gesundheitsschädigend sind. Hast du in dieser Hinsicht Hinweise erhalten? Kathrin (Mutti vom Niklas)

  2. Frank sagt:

    Ja, das ist wirklich mal interessant… wie du hierher kommst ;-)
    Das Museum will extra keine Aussage zu „Schädlichkeit“ machen weil es immer viele pro- und contra-Studien gibt. Wenn man mich fragt hat man auch ein bisschen Angst sich zu sehr Feinde zu machen. Und oft sind auch viel Studien gefälsch wie zu Aspartam (fast alles was „light“ ist) z.B. wo seit der Zulassung als NutraSweet in Amerika die krebserregende Wirkung an Ratten bekannt ist… Beschäftigen muss man sich immernoch selbst und das Museum ist nicht dem völligen Neuling zu empfehlen. Wenn man jedoch schon viele Vorkenntnisse hat mag einem das Gebotene nicht weit genug gehen.

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