Magnet-Bilderwand bauen

Meisten weiß ich nicht so viel. Vor einiger Zeit war ich mir aber sicher, dass irgendwann mal eine Menge meiner Bilder meine Wohnung schmücken sollen. Nur wie das flexibel, robust und günstig durchzuführen ist, da kam ich irgendwie auf keinen rechten Nenner. Für größere Bilder eignet sich eine Befestigung mit Wäscheklammern nicht wirklich – die Bilder werden durch Feuchtigkeit frei hängend „wellig“. Dann wollte ich die Wand mit Stahlblechplatten voll-pflastern. Daran sollten die Bilder mit Magneten befestigt werden. Der Haken: ziemlich kostspielig, wenn 0,6m² Blech über 10€ kosten. Darüber hinaus hätten diese noch gestrichen werden müssen um Oxidation aka Gammel vorzubeugen und große, kalte, blank verzinkte Flächen im Raum zu vermeiden.
Die Lösung ist Folgendes: Man denkt sich ein (extrem kreatives) Muster für ein zu spannendes Stahlseil aus (kein Edelstahl). 30m kosteten im Baumarkt rund 16€. Dazu werden noch ein paar weitere Utensilien nötig, wie auf dem Plan beschrieben:

Der minimale Abstand zwischen zwei Seilen ist bewusst nur 19cm, damit man auch mal 30×20 Bilder aufhängen kann. Dann kauft man z.B. beim Magnetkontor eine große Menge kleiner Magnete. Z.B. 100 kleine Neodym-Quader mit 2x2x5mm Abmessungen: Nicht größer als das Seil und damit unauffällig, billig, wiederverwendbar und man ist bei der Positionierung von allem möglichen frei.
Nachdem die Wand zu einem Schweizer Käse geworden ist, man die Löcher wieder mit Dübeln und Schrauben gestopft hat, kann man das Seil um die Schraubenköpfe legen und spannen. Und endlich die Bilder, die schon ein Jahr darauf warten musste, verteilen…

Ohne die Bilder kostete das Ganze etwa 40€

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1 Antwort zu Magnet-Bilderwand bauen

  1. Torsten sagt:

    Muß schon sagen, garnicht mal so doof die Idee!:))

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