Die kurze Woche

Manchmal sind Sachen einfach gut. Heute ist Bergfest – habe ich im Radio gehört. Gestern abend war Stromausfall. Ich war ziemlich geschafft zu Hause angekommen. Um kurz nach 9! Da die Dunkelheit und das kalte Wasser dann nun doch nicht so lange dauerten, bis ich völlig in mich ruhend auf dem Grankulla mit einem Bier bei Kerzenlicht versackend saß, kam doch das schlechte Gewissen zurück: Ich muss vorran kommen. Dabei war ich vorher darüber so erfreut: „Heute mache ich garnichts mehr. Ohne Strom keine PC-Arbeit, ohne Strom kein warmes Wasser. Also auch kein Bad putzen und Abwaschen. Kein Löcher bohren (um die Zei sowieso nicht), kein Anschrauben, kein Wäsche waschen.“ Und dann fragte ich mich: „Warum kann ich das nicht mit Strom auch so sehen?“
Bis vor kurzem hätte ich geschrieben, dass Unsicherheit immer schlecht ist. Mit Veränderung kommt die aber immer. Oder davor, oder danach.
Bei mir ist gerade viel davon vorhanden. Überall. Aber ich bin gespannt, was sich ergibt in diesem Jahr. In dieser Stadt, mit diesen Menschen, in dieser Wohnung, auf dieser Arbeit, zwischen Hamburg, Oldenburg, Aachen, Bremen, Magdeburg, Delmenhorst, Vechta, Zürich, Holland, Shenzhen, im Urlaub (?)… auf dieser Welt.

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