Halbe Sachen

Wann sich endlich mal wieder diese Aufbruchsstimmung einstellt frage ich mich schon seit einer Weile wieder. Diese gute Unsicherheit. Die ist zwar gerade mal wieder sehr weit weg, aber man kann ja schon mal etwas Platz machen (für mehr Staub). Und eigentlich macht Aufräumen ja auch Spaß – wenn die Musik nur laut genug ist.

Da reiße ich die City-Cards aus Amsterdam von der Pinnwand. Der Hollandurlaub in Zandvoort ist schon etwas her. Der Kuli der oben auf selbiger lag, kann mich nur noch aus dem Mülleimer heraus an meine Zivi-Zeit im Krankenhaus in Delmenhorst erinnern. Auch wenn noch das halbe Gummi auf den Inline-Rollen ist… sie kommen aus einer Zeit als körperliche gebrechen noch nicht das Freizeitverhalten dominierten. Ach, da ist noch der verbleibende Handschuh von dem Modell, dass ich auf dem Camden Market in London zwei mal kaufen musste. Und jedes mal verlor ich einen der beiden. Vergessen. Aus der angefangenen Teppichrolle in meine Bettkasten schnitt ich mir bisher alle paar Wochen einen neuen Bettvorleger. Das ist nicht schlimm, nur dass genau dieser Bodenbelag auch in meinem Jugendzimmer lag und liegt. Warum sind da eigentlich noch ein paar Fotos am Schrank?. Nathalie hat sich vor ein paar Tagen noch geehrt gefühlt, das ein von ihr gemachtes dabei war. Das kommt mit als erstes weg. Ersetzt durch ein Profi-Werk von Niklas ^^. Was ich alles für Pläne hatte. Dem Ablaufdatum einiger Sachen auf der Essensanrichte habe ich die schon eine ganze Weile nicht mehr verfolgt. Wann wollte ich nochmal endlich so viel Vanillepudding machen, bis ich nicht mehr kann? Vor drei dreieinhalb Jahren. Und gleich über dieser Anrichte das lag das Hoffnungsbild. Der grüne Schweif auf schwarzem Grund. Missachtet und Vergessen fristete er sein Dasein unter dem fluoreszierenden Notausgangsschild. Auf was soll ich hoffen?

Wegschmeißen kann so super sein. Gleich mal gucken, ob ich noch was finde :-)

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