Ich mache das folgendes
- Mit xsane lege ich eine Beispielkonfiguration für meinen Scanner an. Hier stelle ich alles anhand eines Histogramms ein, wähle den Ausschnitt und speichere die Einstellungen in einer Datei, damit sie auch bei unterbrochener Arbeit nicht verloren gehen.
- Ich scanne alle Seiten mit 300dpi ein, speichere sie als PNGs.
- Darüber lasse ich mit Gwenview mit den Filtern “verbessern” (entfernt Moiré ganz gut) und “Unscharf maskieren” laufen.
- Das Ergebnis wandle ich mit “for I in $(ls *.png); do convert $I -compress jpeg -quality 80 -density 80 “$I.pdf”; done” in einzelne PDFs mit je einer Seite um. Die Auflösung ist hier eine try-and-error Angabe, die bei mir ganz gut funktioniert und die Seiten in Realgröße auf dem Bildschirm erscheinen lässt.
- Diese einzelnen Seiten füge ich dann zu einen großen PDF zusammen: pdftk *.pdf cat output “Buch.pdf”
und fertig ist die Laube :-)
Update am 22.11.2010:
Ich habe in der Uni letztens einige Seiten eingescannt, mit heftigem Moiree und der Scanbereich konnte nicht gewählt werden. Ansonsten auch nicht als PNG gespeichert werden. Die JPEGs habe ich dann ausgeschnitten, unscharf maskiert und selektiven Weichzeichner in einem angewendet bevor ich sie zu einzelnen PDFs umwandelte:
for j in `ls *.jpg`; do \
convert "$j" -crop 3824x2752+1056+40 +repage \
-density 300 \
-unsharp 2+0.4+0 \
-selective-blur 0x3+10% \
"${j}.png";\
done