Die Festungsinseln bei Nordenham
Man darf die sich mittlerweile in privater Hand befindlichen künstlichen Inseln an der Wesermünding nicht betreten. Jeder hatte ja die Möglichkeit die Inseln zu kaufen. Man zerstört die Flora und Fauna. Und sowieso sind sie ja auch dem Küstenschutz (ist das nicht Landssache?) zuträglich und dürften nicht gestört werden… Klar, meine Kamera erzeugt unheimlich viel Abfall und meine tollpatschigen Fußtritte töten unerbittlich auch den letzten Grashüpfer. Und dann hinterher kleinlaut zugeben, dass man noch schnell die Überreste der Party von letzter Nacht entfernen müsste.
Auf den Festungsinseln sind gesprengte Wehrtürme, sowie auf der zweiten ein ehem. Fort vorhanden. Es wurde von den Nazis als Gefangenenlager genutzt. Beides wären tolle Fotomotive gewesen, das Vorhaben scheiterte jedoch an dem leicht übertriebenen Selbstverständnis der Besitzer. Sie wachen mit Argusaugen über den Zugang, waren also sogar vor Ort. Den Zugang erlauben wollten sie trotzdem nicht – da muss erst ein Antrag gestellt werden. Deutschland halt.




















